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JU Main-Spessart, 18.10.2006
Junge Union trifft Kultusminister
Szathmary spricht mit Schneider über Kinderkrippe für Karlstadt
Main-Spessart/Karlstadt. Auf dem Parteitag der CSU am vergangenen Wochenende stellte der
Bildungsexperte der Jungen Union Main-Spessart René Szathmary (Karlstadt) dem Bayerischen Kultusminister Siegfried Schneider die Ideen zur Schaffung einer Kinderkrippe in Karlstadt vor. Gerade vor dem Hintergrund der immer weiter sinkenden Geburtenzahlen zeigte sich Schneider erfreut, dass sich die JU für die Schaffung von Betreuungsangeboten einsetzt um damit die Familienförderung voranzubringen. Die Schaffung von Kinderkrippen hält auch JU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab (Hafenlohr) für eine wichtige Aufgabe der kommenden Jahre. Viele Firmen gewähren zwar die Freistellungsphase nach einer Schwangerschaft, die Eingliederung in den Beruf gestalte sich jedoch äußerst schwierig, das gehe bis zur Nichtverlängerung des Arbeitsvertrages, so Schwab.
Auch die Überlegungen zur Beitragsfreiheit des letzten Kindergartenjahres und der damit gleichzeitig verbunden vorschulischen Bildung brachte der stv. JU-Kreisvorsitzender René Szathmary vor. "Als Konsequenz aus PISA und einer immer komplexer werdenden Wissensgesellschaft sollte im Kindergarten eine bestmögliche individuelle vorschulische Förderung stattfinden", erläuterte Szathmary. Er forderte das letzte Kindergartenjahr als beitragsfreies Pflichtjahr einzuführen. Kultusminister Schneider stimmt dem grundsätzlich zu. Eine frühe individuelle Förderung, so Schneider, entspräche dem kindlichen Wissens- und Lerndrang und ermögliche auch den kind- und altersgerechten Übergang vom ’lernenden Spielen’ zum ’spielenden Lernen’.
Zur Beitragsfreiheit erklärte Schneider jedoch, dass ein beitragsfreies drittes Kindergartenjahr derzeit nicht so ohne weiteres im Haushalt zu schultern sei.
Insgesamt zeigte sich der Kultusminister sehr erfreut, dass sich die Junge Union im Landkreis in dieser Weise um die Zukunft sorge und ermutigte alle Mitglieder sich auch weiterhin so engagiert einzusetzen.
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