Pressemitteilung

 

JU Main-Spessart, 08.01.2007

Jugendliche sind weniger politikverdrossen als befürchtet
Junge Union bringt demnächst Faltblatt "MSP-Wirtschaft" heraus

Main-Spessart. Die Auswertung einer Umfrageaktion, die Fertigstellung des neuen Flyers "MSP-Wirtschaft" und die Vorbereitung auf die Kommunalwahlen 2008 waren die Themen der jüngsten Kreisvorstandssitzung der Jungen Union (JU), dies teilt JU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab (Hafenlohr) in einer Pressemitteilung mit.

Nach dem ersten Themenflyer der JU-Main-Spessart zur Umweltpolitik und der guten Resonanz hat die Junge Union einen weiteren Flyer mit Wirtschaftsthemen erarbeitet. "Der neue Flyer mit dem Titel 'MSP-Wirtschaft' enthält neben Hilfen für Existenzgründer auch sinnvolle Informationen und Tipps für alle Main-Spessart-Bürger, sowie die Vorstellungen der Jungen Union wie unserer Landkreis fit für die Zukunft gemacht werden kann", so Thorsten Schwab. Das Faltblatt wird in Kürze vorgestellt werden und im Großteil Main-Spessarts verteilt. Es kann, wie auch schon der Umweltflyer übers Internet abgerufen bzw. bestellt werden, teilt die JU mit.

In nächster Zeit wird die Junge Union die Themen Familie und Bildung intensiver behandeln. Stv. JU-Kreisvorsitzender René Szathmary hatte beim staatlichen Schulamt in Karlstadt um einen Gesprächstermin gebeten um mehr über die Auswirkungen des Geburtenrückgangs auf die weitere Entwicklung der Schullandschaft in Main-Spessart erfahren zu können. Diese Anfrage wurde vom Schulamt leider mit der erschreckenden Begründung "wir beschäftigen uns mit der aktuellen Situation - Vorhersagen sind kaum möglich" abgelehnt, teilt Szathmary mit. Als vollkommener Unsinn bewertet JU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab die Antwort des Schulamtes: "Vorhersagen sind selbstverständlich in einem Zeitraum von fünf bis sechs Jahren möglich! Das Schulamt täte gut daran auch mal die Geburtenzahlen zu untersuchen, vielleicht könnte bei rechtzeitiger Planung dann manches Missverständnis in der Schulplanung vermieden werden", so Schwab. 

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen im März 2008 wird die Junge Union ihren Teil zur Verjüngung der CSU-Liste beitragen, erläuterte der JU-Kreisvorsitzende. Wir brauchen ein gutes Miteinander von jungen und älteren erfahrenen Kandidaten damit die Mischung passt, meint Andreas Paul (Mittelsinn). Es könne nicht sein, dass der Altersdurchschnitt aller Landkreiseinwohner ca. 42 Jahren beträgt, das Durchschnittsalter der Kreistagsmitglieder aber bei ungefähr 60 Jahren liege, fügte stv. JU-Kreisvorsitzender Helmut Scherer (Arnstein) an. 

Im weiteren Verlauf der Vorstandssitzung wurden die Ergebnisse der JU-Umfrageaktion bekannt gegeben, die während der MSP-Expo in Lohr stattgefunden hat. Unter dem Titel "Wer vertritt eigentlich meine Interessen" nahmen 442 Personen im Alter zwischen 8 und 42 Jahren an der Umfrage teil. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer lag bei 16,7 Jahren. Sieben Aussagen konnten nach Tendenzen bewertet werden - die Abschlussfrage "Interessierst Du Dich für Politik" beantworteten 55 Prozent der Teilnehmer mit Ja, berichtet JU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab. Ein eindeutiges Votum gab es bei der Aussage "Der Staat soll keine neuen Schulden machen" - nur 11 Prozent waren anderer Meinung. 63 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung Familien müssen mehr gefördert werden und über 60 Prozent finden Familie, Ehe und Kinder modern. Als Schlussfolgerung dieser Antworten stellte stv. JU-Kreisvorsitzender Richard Oswald (Marktheidenfeld) fest, dass die heutige Jugend wohl wieder nach Werten und Orientierung sucht und weitaus konservativer ist als vielerorts geglaubt. Positiv bewertet wurde auch die Tatsache, dass mehr als die Hälfte aller Teilnehmer angaben sich für Politik zu interessieren. "Dies übertrifft unsere Erwartungen und widerspricht der allgemeinen Meinung der Politikverdrossenheit unter den Jugendlichen", stellte der Kreisvorsitzende fest. 

>>> zu den Umfrageergebnisse im Überblick

    

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