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Goldkuhle fordert: Mehr Junge und Frauen in die CSU

Esselbach/Bischbrunn. Mehr sachlich als deftig ging es beim gemeinsamen „Politischen Aschermittwoch“ der CSU-Ortsverbände Esselbach und Bischbrunn im Gasthof „Talblick“ in Steinmark zu. Zur Mitte der kommunalen Wahlperiode konnte die CSU-Ortsvorsitzende Waltraud Reinstein den Stellvertreter des Landrates Manfred Goldkuhle (Karlstadt) begrüßen. Auch der CSU-Kreisvorsitzende, Bürgermeister Thorsten Schwab (Hafenlohr) und sein Stellvertreter Alexander Hoffmann (Zellingen) sprachen zu den etwa 40 Besuchern, die sich mit einem Fischessen auf die politische Kost einstimmten.Richard Krebs, CSU-Ortsvorsitzender aus Bischbrunn, erinnerte daran, dass mit den Aschermittwochsveranstaltungen eine langjährige gemeinsame Tradition gepflegt werde. Dabei standen in den vergangenen Jahren Mandatsträger aus allen politischen Ebenen wie Dr. Anja Weisgerber (Europarlament), Wolfgang Zöller ( Bundestag), Eberhard Sinner (Landtag) und Johannes Sitter (Bezirkstag) Rede und Antwort.

 

In seiner sehr sachlichen Rede warb Landratsstellverteter Manfred Goldkuhle am „Weltfrauentag“ für eine stärkere Beteiligung der Frauen in und an der Politik. Er erinnerte aus eigener Erfahrung daran, wie Argumente aus Sichtweise der Frauen das Denken  in Stadtrat und Kreistag veränderten.

Deshalb sollten sich junge Frauen nicht nur in Elternbeiräten oder kirchlichen Gremien einbringen, sondern dort, „wo echte Entscheidungen getroffen werden“. Die CSU habe auf ihrem letzten Parteitag zahlreiche „Frauenfördermaßnahmen“ beschlossen, die in die Praxis umgesetzt werden sollen. Dazu sei es aber notwendig, dass sich Frauen auch in der Politik und vor allem der CSU einbringen.

 

In die Schulen müsse der  Landkreis in den kommenden Jahren viel Geld investieren, informierte Manfred Goldkuhle. Während in Gemünden und Karlstadt die Sanierungen nach rund 40 Jahren „in vollem Gange“ seien, sei in Marktheidenfeld noch „Klärungsbedarf“ angesichts von geschätzten 50 Millionen Euro Sanierungskosten.  Die CSU-Kreistagsfraktion habe sich angesichts von Haushaltsüberschüssen aus den Vorjahren und Haushaltsentlastungen im sozialen Bereich „aus Berlin“ für eine Beibehaltung der Kreisumlage bei 43 Prozentpunkten ausgesprochen und sich dabei bei einer angespannten Haushaltslage gemeindefreundliche verhalten. Leider habe es dafür keine Mehrheit im Kreistag gegeben, bedauerte Goldkuhle.

 

Manfred Goldkuhle, auch Vorsitzender der Bürgerinitiative „Pro B 26n“, warb in dem derzeit laufenden Raumordnungsverfahren für den Bau dieser für den Landkreis, keine Arbeitgeber und Arbeitnehmer wichtigen Straße. Etwas neidvoll schaute er auf die boomende Region Marktheidenfeld mit ihrer guten Autobahnverbindung und berichtete von abgewanderten Firmen aus Karlstadt, die die schlechten Verkehrsanbindungen beklagten. Gleichzeitig würden die Gegner des Projekts mit unsachlichen und unwahren Argumenten „Stimmung machen“.

 

CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab informierte über die Aktivitäten des Kreisverbandes zur politischen Willensbildung. Er sah die CSU auf „einem guten Weg der Verjüngung“, denn auch mit Alexander Hoffmann sei ein 36jähriger Jurist mit ihm an die Kreisspitze gewählt worden.  Er warb bei den Anwesenden diesen Verjüngungsprozess zu unterstützen und die „CSU weiblicher zu machen“. Viel Lob erhielt die Esselbacher CSU-Ortsvorsitzende Waltraud Reinstein für die tolle Organisation des Neujahrsempfangs mit Bundesminister zu Guttenberg.  Schwab bedauerte das“ Kesseltreiben“ gegen den ehemaligen Verteidigungsminister und hoffte, dass er „bald wieder auf die politische Bühne zurückkommt“.

 

Sein Stellvertreter Alexander Hoffmann berichtete aus eigenen Erfahrungen als Zellinger Gemeinderat. Dort hätten sich alle Parteien und Gruppierungen nach der letzten Kommunalwahl gegen die CSU vereinigt und ihr keinen Bürgermeister-Stellvertreter zugebilligt.Obwohl die CSU fast 50 Prozent der Stimmen erhalten habe werde „konzept- und ideenlose Politik“ gegen sie betrieben.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. März 2011 um 09:37 Uhr