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CSU Main-Spessart fordert Ausbau des Nahverkehrs und des „Zeller Bocks“

 

Main-Spessart. Bei der Sitzung des CSU-Kreisvorstandes in Gemünden forderte der CSU-Kreisvorsitzende Thorsten Schwab, dass Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer für ein beschleunigtes Verfahren an seiner Behörde sorgen soll. Der Grund: Die Sperrung des „Zeller Bocks“ ist für viele Berufspendler aus dem Main-Spessart-Kreis ein tägliches Ärgernis, das mit langen Wartezeiten und Staus verbunden. Der CSU-Landtagsabgeordnete Eberhard Sinner wurde beauftragt entsprechen „vorstellig“ zu werden. Gleichzeitig erwartet die Kreis-CSU nicht nur einen beschleunigten Ausbau des „Zeller Bocks“, sondern auch der Nahverkehrszüge in der Region. Denn diese sind gerade im Berufsverkehr oft restlos überfüllt. Die Bahn und Anbieter von Verkehrsleistungen werden deshalb aufgefordert sich „kundengerecht“ zu verhalten. Zählungen von Bahnnutzern, die angeblich in den Ferienzeiten durchgeführt worden sein sollen, seien eine „Farce“ und gingen an der Lebenswirklichkeit vorbei.

Der Verkehr, ein ständiges Problem. Um die Straßen zu entlasten begrüßt der CSU-Kreisvorstand die Einbeziehung des Landkreises in den Nahverkehrsverbund Würzburg/Kitzingen. Der Ehrenkreisvorsitzende und Kreisrat Roland Metz (Arnstein) warnte davor, dass in diesem Großverbund durch eine neue Wabeneinteilung Nachteile für die Main-Spessart-Schulen in Marktheidenfeld und Arnstein entstehen können. Wenn andere Schulen dadurch verkehrsmäßig günstiger werden, würden Sprengel  zum Nachteil unserer Schulen und Schulstandorte neu gebildet, befürchtet Metz.

„Klar positionieren“ will sich die CSU Main-Spessart im derzeit laufenden Raumordnungsverfahren für den Neubau der „B 26n“  die man für lebensnotwendig für die Region hält, so CSU- Kreisvorsitzender Schwab. Kreistagsfraktionsvorsitzender Walter Höfling kündigte an, dass sich die Fraktion am 4. April auf die Kreistagssitzung am 8. April vorbereiten will.

Nach dem Thema „Wirtschaft“ will sich der CSU-Kreisverband künftig verstärkt mit der Familienpolitik beschäftigen, kündigte Vorsitzender Thorsten Schwab an. „In der Wirtschaft werden die Sozialleistungen für die Familien erwirtschaftet“, war seine Erkenntnis. Deshalb setze man verstärkt den Dialog mit den heimischen Firmen fort.  Sein Stellvertreter Alexander Hoffmann (Zellingen) vertritt dabei die Meinung, dass „die CSU hier ganz nah beim Menschen“ ist.  „Das Frauen- und Familienförderprogramm der Firma Warema, Marktheidenfeld, ist ein leuchtendes Beispiel der heimischen Wirtschaft den Fachkräftemangel zu begegnen; Frauen zu fördern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf  zu verbessern,  lobte Kreisvorsitzender Thorsten Schwab.  Der Bezirk Unterfranken steht in den Start- löchern um den überfälligen Nachholbedarf bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Von der Bezirkstagsfraktion der CSU Unterfranken fordert Schwab ein schnelleres Handeln. Der Pflegeberuf ist mehrheitlich weiblich und der Mangel an Pflegekräfte erfordere ein schnelles Umdenken.  Gleiches gelte auch im Landkreis Main-Spessart.  Roland Metz, Kreisvorsitzender der Senioren-Union, machte in seinem Beitrag deutlich, dass seine Altersgruppe „sehr wahlentscheidend“ sei und deshalb nicht vernachlässigt werden dürfe“.

Das Erdbeben und die daraus entstandene Atomkatastrophe in Japan war ein weiteres Thema. Angesichts der Folgen für „Mensch und Umwelt“ erwartet der CSU-Landtagsabgeordnete Eberhard Sinner auch ein Umdenken bei uns.  Zwar sei ein kurzfristiger Atomausstieg aus wirtschaftlichen Gründen nicht machbar, doch müsse „Stück für Stück“ eine Umstrukturierung der Energieversorgung erfolgen. Dafür sei es auch erforderlich, neue Leitungstrassen für die notwendige Stromversorgung zu bauen. „Wer eine sichere, umweltfreundliche Energieversorgung will, darf sich nicht überall als Blockierer und Verhinderer präsentieren“, war Sinners Vorwurf. Und das schlimme sei, dass der Wähler eine solche Haltung noch honoriere. Als „kleinen Schritt in die richtige Richtung“ sähe deshalb Eberhard Sinner auch eine Änderung der Altstadtsatzung in Karlstadt. Dort verhindert sie derzeit noch den Bau von Photovoltaikanlagen, da sie angeblich „das Ensemble verschandele“. Dieser Argumentation kann Sinner nicht folgend und erwartet deshalb ein Umdenken. Seine Meinung dazu hat er auf einem Videoclip veröffentlicht, der auf seiner Homepage www.eberhard-sinner.de anzuschauen ist.

Über den Stand der derzeitigen parteiinternen Neuwahlen informierte Kreisvorsitzender Thorsten Schwab. Bis Ende April müssten diese auf Ortsverbandsebene durchgeführt werden. Dabei sei es notwendig, rechtzeitig vor den nächsten Kommunalwahlen im Jahr 2014 einen Generationenwechsel einzuleiten. Jungen und weiblichen Kandidaten will er „eine Chance zu geben“, denn sie sind „die Zukunft“.  Die Kreisvertreterversammlung mit Neuwahl soll am 20 Mai stattfinden. Dann will er sich der Wiederwahl stellen.   Als „Ereignis des Jahres“ wertete Schwab den Neujahrsempfang der Kreis-CSU in Esselbach mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Er habe Jung und Alt begeistert und Leute angesprochen, die sich bisher politisch nicht engagiert haben. Kreisvorsitzender Schwabbedauerte die Umstände seines Rücktritts und hofft auf eine baldige Rückkehr des Hoffnungsträgers auf der politischen Bühne. Viel Lob erhielt der CSU-Ortsverband Esselbach für die gute Organisation dieses „ bisher größten Neujahrsempfangs, der nur schwerlich zu toppen sein wird“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Bild zeigt:  CSU-Fraktionsvorsitzender Walter Höfling, CSU-Kreisvorsitzender Bürgermeister Thorsten Schwab und stv. CSU-Kreisvorsitzender Alexander Hoffmann machen sich vor Ort ein Bild der Verkehrssituation im Berufsverkehr Richtung Würzburg Kreuzung B27 Zellingen, Parkplatz Penny-Markt, 7.00 Uhr. Der Verkehr staut sich vor allem aus Richtung Kreisel Retzbach auf die Bundesstraße.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. März 2011 um 16:38 Uhr