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CSU-Fraktion mit großer Mehrheit für baldigen Bau der B 26n

Main-Spessart. Die CSU-Kreistagsfraktion spricht sich mit großer Mehrheit für einen baldigen Bau der Westumgehung – B 26 neu – im laufenden Raumordnungsverfahren aus. Dabei wird der Bau dieser für den Landkreis wichtigen Infrastrukturmaßnahme grundsätzlich befürwortet. Die CSU-Fraktion sieht in den positiven Auswirkungen auf den Landkreis „mehr Entwicklungsmöglichkeiten für Wirtschaft, Arbeitsplätze und damit verbundene Existenzen“. Die vorliegenden Pläne sollen aber mit „Anregungen und Forderungen“ ergänzt werden.  Dies war das Ergebnis einer ausführlichen Beratung des Themenkomplexes in der Fraktionssitzung in Lohr unter der Leitung des Vorsitzenden Walter Höfling. Die CSU-Fraktion hofft, dass sich wie in der Vergangenheit eine breite Kreistagsmehrheit für dieses wichtige Projekt ausspricht. Stellvertretender Landrat Manfred Goldkuhle verdeutlichte  in der Sitzung noch einmal die große Bedeutung der  Straße für weite Bereiche des Landkreises. Als Karlstadter Stadt- und Kreisrat wisse er aus leidvoller Erfahrung, dass schon mehrere namhafte Betriebe wegen mangelnder Verkehrserschließung abgewandert sind und die Ansiedlung von neuen Betrieben scheiterte. Kreisrat und Busunternehmer Rudi Hock ergänzte: „Wo Verkehr fließt ist Arbeit und Fortschritt“. Beide CSU-Räte kritisierten die „St.-Florians“-Haltung der „Grünen“- Kreistagsfraktion und weiten Teilen des Landkreises Würzburg. Man könne nicht nur die Vorteile einer Straße in Anspruch nehmen und gleichzeitig die Lasten auf Andere abschieben.  Altbürgermeister Roland Metz sieht eine große Entlastung für die Bewohner des Werntals und plädiert deshalb unbedingt für eine Beibehaltung des Projekts im Bundesverkehrswegeplans. Auch CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab sieht unter Abwägung aller Argumente „mehr Vorteile als Nachteile“ bei dem Projekt. Lohrs Bürgermeister Ernst Prüße ist ebenfalls ein leidenschaftlicher Verfechter der neuen Straße, für die „es im Lohrer Stadtrat eine große Mehrheit gibt“. Prüße erinnerte daran, dass Bosch-Rexroth einst wegen der Eisenbahn-Anbindung in Lohr ansiedelte und „heute die Straßen für den An- und Abtransport von Mensch und Material braucht“.  Für den größten Arbeitgeber im Landkreis mit 6.000 Arbeitsplätzen und 18.000 Arbeitsplätzen in der Stadt seien gute Straßen lebensnotwendig.

Eine abweichende Meinung von der großen Fraktionsmehrheit vertritt der Himmelstadter Bürgermeister Harald Führer. Er zweifelt den Bedarf und damit die Notwendigkeit der neuen Straße an und sieht für seine Gemeinde mehr Nachteile als Vorteile. Er lehnt deshalb im laufenden Raumordnungsverfahren das Projekt ab.

Für die wieder beabsichtigte Bildung einer Arbeitsgruppe „Weiterentwicklung des Klinikums Main-Spessart“ will die CSU-Fraktion ihren Vorsitzenden Walter Höfling, sowie die Kreisräte Ute Schawerna-Pedrosa und Franz Schüßler benennen. Sorgen bereitet nach wie vor der Bereich der Geburtshilfe und Gynäkologie am Gesundheitsportal  Karlstadt. Hier soll die Klinikleitung Vorschläge erarbeiten, die die Existenz der für den Landkreis wichtigen Sparte sichert und zukunftsfähig macht.

Grundsätzlich befürwortet die CSU-Fraktion die Beteiligung des Landkreises am LEADER-Projekt „Netzwerk Forst und Holz in Unterfranken“ und einen Beitritt als Gesellschafter bei der „Fränkisches Weinland Tourismus GmbH“. Hier erwartet die CSU wichtige Impulse für den Landkreis und signalisiert auch ihre Zustimmung für das LIFE-Projekt „Historische Weinbergs- und Streuobstlagen im mainfränkischen Muschelkalk“.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. April 2011 um 08:46 Uhr