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Kreisvorsitzender Schwab fordert Abkehr vom »Kirchturmdenken« bei der B 26 n

Im Zeichen des Wandels stand das Fischessen der CSU Lohr am Freitag, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Ortsvorsitzende Dirk Rieb betonte, wie wichtig Traditionen seien, wozu auch das Fischessen gehöre. Der Kreisvorsitzende und Bürgermeister von Hafenlohr, Thorsten Schwab, gab einen Ausblick auf die nächsten Jahre. Deutschland befinde sich in einer Umbruchphase. Allein durch die Binnenwirtschaft werde es angesichts der schnell aufholenden Schwellenländer nicht mehr möglich sein, den Stand zu halten. Wenn Wirtschaftsbetriebe eine bessere Verkehrsanbindung wünschen, dürfe dies nicht einfach vom Tisch gewischt werden.

Hinsichtlicher der B 26 n rief Schwab dazu auf, vom »Kirchturmdenken« abzukehren und offen für den Blick auf das »große Ganze« zu sein. Man solle sachlich sorgfältig abwägen, was zu einem positiven Ergebnis für die B 26 n führe. Dies sichere Arbeitsplätze. Der Landkreis werde nach Modellrechnungen innerhalb weniger Jahre zehn Prozent weniger Einwohner haben. Darauf müsse man sich einstellen und die Weichen

stellen, um etwa die ärztliche Versorgung sicherzustellen sowie mehr Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Ältere zu schaffen. Schwab forderte mehr bürgerschaftliches Engagement. Auch der Beitrag der Kirche sei hier unverzichtbar.

 

Der CSU-Kreisvorsitzende ging auf die Abkehr von der Kernenergie ein. Klar sei, dass die wegfallenden Kraftwerke sinnvoll ersetzt werden müssten. Um die Leistung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld zu kompensieren, seien rund 600 Windkrafträder nötig. Aber auch gegen Anlagen für regenerativen Energien gebe es massive Vorbehalte und Initiativen.

 

Dekan Michael Wehrwein sprach von einem Wertewandel. Politik dürfe nicht schlagzeilengetrieben sein, sondern solle sich immer auch nach Prinzipien und christlichen Werten richten. Dies gelte besonders für die Christlich Soziale Union.

Bürgermeister Ernst Prüße berichtete von vielen Projekten, die in jüngster Vergangenheit fertiggestellt oder angestoßen wurden. Fertig sei der Umbau der Kleinschwimmhalle Weisenau. Die Wombacher Schule und die Hackschnitzelanlage kämen gut voran.

Angegangen werden Kulturhalle, Sanierung der Kindergärten Steinbach und Sendelbach, Leichenschauhaus, Mainländeparkplatz in Sendelbach, der DSL-Ausbau, Bau der Nägelsee-Kleinschwimmhalle sowie die Sanierung des Nägelsee-Schulkomplexes.

Mit diesen Investitionen in die Zukunft sei Lohr hervorragend aufgestellt und vielen anderen vergleichbaren Städten voraus.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. April 2011 um 10:26 Uhr