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Thorsten Schwab bleibt an der Spitze

Mit der deutlichen Mehrheit von 128 Ja-Stimmen (98,5 %) bei 130 gültigen abgegeben Stimmen wurde der CSU Kreisvorsitzende Thorsten Schwab auf der Kreisversammlung in Stetten als Vorsitzender im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Kreisrat Rudolf Hock aus Steinfeld-Hausen, Alexander Hofmann aus Retzbach Ute Schawerna-Pedrosa aus Partenstein sowie Dr. Thomas Schmitt aus Gemünden-Langenprozelten. Schatzmeister Elmar Kütt aus Eußenheim wurde gar mit 133 von 133 Stimmen wieder gewählt. Schriftführer wurden Thomas Obert aus Eußenheim sowie Ulrike Wecklein aus Arnstein. Zu Kassenprüfern wurden Winfried Rauch aus Neuendorf und Andrea Wöber-Hübner aus Lohr-Wombach gewählt. Den Vorstand komplettieren noch Volker Hemrich, Walter Höfling, Michael Kleinfeller, Jessica Lang, Richard Oswald, Ernst Prüße, Dirk Rieb, Rudi Röder, Marianne Romcynski, Franz-Josef Sauer, Dieter Schneider, René Szathmary, Klaus Werthmann und Erika Zink als Beisitzer.

Thorsten Schwab, der Landtagsabgeordnete Eberhard Sinner aus Lohr, sowie der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Zöller aus Obernburg hatten sich in ihren Vorträgen Themen ausgesucht, die den Nerv der Zeit trafen.

Thorsten Schwab und Eberhard Sinner erläuterten die Atompolitik der Union und sprachen sich für das Projekt B26 neu aus. „Jeder will sauberen Strom, aber keiner ein Windrad neben seinem Haus“, verwies Schwab auf eine Reportage von Spiegel TV aus dem April. An vielen Beispielen wurde deutlich, wie leicht es ist, gegen etwas zu sein. Schwab forderte Lösungen statt Protesten. „Wir müssen uns Konzepte überlegen, die auch funktionieren“, so Schwab.

Eberhard Sinner erinnerte daran, dass die CSU schon immer die Kernenergie als „endlich“ betrachtet hatte. „Wer jetzt etwas abschalten wolle, müsse aber zuvor etwas einschalten“ forderte der Landtagsabgeordnete im Bezug auf die Stromversorgung. Mehr Hochspannungstrassen würden beispielsweise benötigt.

Sinner und Schwab gingen diplomatisch bei der Beurteilung des „schwierigen Themas“ B26 neu vor. Nach einer Abwägung von Vor- und Nachteilen kamen beide zum Ergebnis, die Straße müsse gebaut werden. „Die Vorteile überwiegen bei weitem“, so der CSU-Kreisvorsitzende. Eberhard Sinner wies auf die Wichtigkeit des Projektes am Beispiel des Werntales hin. „Dieses Gebiet muss schnellstens von der Last des Verkehrs befreit werden“, so Sinner. Menschen sollen seiner Meinung nach wieder zurück in die Dörfer ziehen, damit nicht ständig neue Baugebiete ausgewiesen werden müssten.

Wolfgang Zöller berichtete von unhaltbaren Zuständen beim Umgang mit Mitgliedern insolventer Krankenkassen. Zöller erzählte von vorübergehend gesperrten Internetseiten mit Anmeldeformularen und weiteren Tricks um vor allem älteren Versicherten den Wechsel zu erschweren. Zöller kritisierte weiter das zum Teil lange Verfahren um Anträge zu genehmigen. Er plädierte für ein Gesetz, welches einen Antrag automatisch als genehmigt sieht, wenn für die Bearbeitung länger als vier Wochen benötigt wird.

Ein Delegierter fragte Thorsten Schwab nach der Frauenquote. Schwab freute sich über diese Frage und antwortete, er wünsche sich durchaus mehr Frauen und habe auch bei seinen 25 Besuchen bei den Wahlen der Ortsvereine aktiv dafür geworben. Die verbindlich eingeführte Frauenquote von 40 Prozent gelte im übrigen erst ab der Bezirksebene. Auch die beiden Kreisehrenvorsitzenden, der Wehrbeauftragte a.D. Alfred Biehle,  und Roland Metz besuchten die Veranstaltung.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neugewählte Kreisvorstandshaft der CSU Main-Spessart

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Mai 2011 um 17:04 Uhr