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CSU-Fraktion informiert sich über Schulhausbauten und Kreisseniorenplan

Main-Spessart. Mit den aktuellen Themen der Kreispolitik, die vor allem von Schulhausbauten und Sanierung, aber auch den Auswirkungen der „demografischen Entwicklung“ geprägt ist, beschäftigte sich die CSU-Kreistagsfraktion in Lohr unter der Leitung ihres Vorsitzenden Walter Höfling (Rieneck).  Um einen aktuellen Überblick über die zahlreichen Baumaßnahmen zu erhalten, hatte Höfling den Leiter des Kreisschulreferats Erhard Döll, eingeladen. Döll informierte sehr detailliert über die Objekte von Arnstein über Karlstadt, Gemünden, Lohr und Marktheidenfeld. Sie machen im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung einen hohen Investitionsbedarf erforderlich.

Während bei einigen Schulstandorten zumindest die Zukunft aufgrund der Schülerzahlen gesichert scheint, gibt es offensichtlich Probleme mit der Sprengelbildung bei den Berufsschulen Karlstadt und Lohr, bzw. der Fachschule für berufliche Bildung (FOS/BOS) in Marktheidenfeld. Wenn beim Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im kommenden Jahr der „Wabentarif“ für die ganze Region II eingeführt wird, kann es nach Einschätzung von Erhard Döll zu einer massiven Verschiebung der bisherigen Schülerströme kommen, da die Fahrgelderstattung mit dem „Wabentarif“ neu geregelt wird. Döll machte die CSU-Räte darauf aufmerksam, dass man diese Entwicklungen gut beobachten sollte, um Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Landtagsabgeordneter und Kreisrat Eberhard Sinner informierte über die aktuellen schulpolitischen Entwicklungen. Um einen Beitrag zur Verwaltungsvereinfachung zu leisten, könnte er sich ein „Pilotprojekt“ für den Landkreis vorstellen, bei dem der Schülerausweis gleichzeitig als Fahrkarte für den ÖPNV verwendet werden kann. Kreisrat und Bürgermeister Thorsten Schwab (Hafenlohr) machte in seinem Diskussionsbeitrag deutlich, dass in den kommenden Jahren „Bewegung in die Schullandschaft“  kommen kann. Er möchte deshalb die Räumlichkeiten der „Mittelschule“ – obwohl ein anderer Sachaufwandsträger – in das Gesamtkonzept eingebunden wissen, „da man künftige Schülerströme nicht kennt“. 

Die Umsetzung des Kreisseniorenplanes ist nach Auffassung des Kreisvorsitzenden der Senioren-Union,  Altbürgermeister Roland Metz (Arnstein), ein Zukunftsprojekt. Da vielfach nicht der Landkreis direkt Betroffener ist, sei der Seniorenplan auch eine „Handlungsanleitung für die Kommunen“.  Kreisrat und Bürgermeister Richard Krebs (Bischbrunn) erinnerte daran, dass Senioren oftmals in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Um Synergieeffekte zu erzielen, sei zu prüfen, ob die vom Kreisausschuss beschlossene Halbtagesstelle nicht mit der Seniorenbeauftragten Barbara  Ast besetzt werden könnte.

Eine zügigere und kontinuierliche Auftragsvergabe von Baumaßnahmen wünscht sich Bürgermeister Thorsten Schwab von Kreistag undKreisverwaltung. Wenn diese erst nach den Haushaltsberatungen in Angriff genommen werden, wie dies derzeit der Fall ist, sei „das halbe Jahr schon gelaufen“. Bei einer frühzeitigeren Auftragsvergabe könnten oftmals günstigere Preise erzielt werden. Deshalb wird die CSU-Fraktion in einem Antrag an den Kreistag fordern, dass die Ausschreibung für etwa ein Drittel des geplanten Bauvolumens auch schon vor den abschließenden Haushaltsberatungen gestartet werden kann.