csu-main-spessart.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Pressemitteilungen CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab und Fraktionsvorsitzender Walter Höfling kündigen „heißen Herbst“ an

CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab und Fraktionsvorsitzender Walter Höfling kündigen „heißen Herbst“ an

Main-Spessart. Einen „heißen Herbst“ mit vielen Aktivitäten kündigte CSU-Kreisvorsitzender, Bürgermeister Thorsten Schwab (Hafenlohr,) auf der Sitzung des CSU-Kreisvorstandes in Langenprozelten an.  Mit einer ganzen Veranstaltungswelle soll ein „Goldener Oktober“ eingeläutet werden, so Schwab. Über die Aktivitäten der Kreistagsfraktion informierte deren Vorsitzender Walter Höfling (Rieneck). Die Wirtschaftliche Situation der Kreiskrankenhäuser  und des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) erfordere Handlungsbedarf. Deshalb erwartet die CSU-Fraktion Lösungsvorschläge von Landrat Schiebel und seiner  Verwaltung.

Ebenso will die CSU-Fraktion erreichen, dass bereits ein Teil der im Vermögenshaushalt vorgesehenen Investitionen „im Vorgriff“ auf den Haushalt vom Kreistag vergeben werden kann. Dadurch will man günstigere Preise und ein gleichmäßigeres Auftragsvolumen im Bausektor erreichen. Da der Kreishaushalt 2012 wegen der Umstellung auf die Doppik im kommenden Jahr später verabschiedet werden soll, soll auch die traditionelle Klausurtagung erst am 16. und 17. März 2012 stattfinden, „um den Chorgeist zu stärken“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Alexander Hoffmann . 

 

Vor dem Einstieg in die Herbstaktivitäten des CSU-Kreisverbandes erinnerte Thorsten Schwab an die Übergabe des so genannten „Aufstiegs“ der Staatsstraße 2315 bei Marktheidenfeld Ende August durch Innenstaatssekretär Gerhard Eck. Über zehn Millionen Euro wurden hier für eine bessere Verkehrsanbindung des Raumes Lohr an die Autobahn verbaut. Bereits in früheren Jahren seien dafür auch die Ortsumgehungen in Rodenbach und Rothenfels mit großer Unterstützung des Staates gebaut worden. Diese hohen Investitionen dürfe man bei aller Diskussion über den Zustand der Staatsstraßen im Kreis nicht vergessen, „auch wenn jeder die Straße vor seiner Haustüre sieht“. Als insgesamt „sehr positiv“ bewertete Bürgermeister und Kreisrat Otto Dümig (Roden) den Verlauf der Gegendemonstration zum „Nazi-Treffen“ in Ansbach mit dem Aktionsbündnis „Main-Spessart ist bunt“. Mehrere Diskussionsredner kritisierten dabei die Presseberichterstattung, die „den Braunen erst die öffentliche Bühne bieten, die sie nicht verdient haben“.

CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab hat Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer am 5. Oktober zur  Einweihung der neuen Kinderkrippe nach Hafenlohr eingeladen. Haderthauer lädt anschließend zu einem Empfang für sozial engagierte Frauen ein. Das Thema „Kulturförderung und Heimatpflege“ steht  am 11. Oktober an. Auf Einladung von Bezirksrat Johannes Sitter (Gräfendorf) informiert Bezirksheimatpfleger Prof. Klaus Reder über Fördermöglichkeiten. Hier wird der Landkreis Main-Spessart wegen fehlender Anträge immer schlecht berücksichtigt. Dies möchte Sitter ändern und  dafür sorgen, dass mehr Fördermittel in seinen Landkreis fließen. Am 15.10. erfolgt die Einweihung der neuen Bundeswahlkreisgeschäftsstelle in Marktheidenfeld mit einem „Tag der offenen Tür“. Am Abend wird Staatsminister a.D. Eberhard Sinner, MdL, beim CSU-Ortsverband Bischbrunn eine Bilanz seiner 25jährigen Abgeordnetentätigkeit im Bayerischen Landtag ziehen. Seine erste Wahl erfolgte Anfang Oktober, seine „Jungfernrede“ als neu gewählter Abgeordneter hielt Sinner am 12. Oktober 1986 beim Jubiläum „10 Jahre Junge Union Bischbrunn“. Am 21. Oktober stellt Umweltstaatssekretärin Melanie Huml bei der der Fa. Reith in Binsfeld den „Energieatlas“ für Main-Spessart vor. Am 22. Oktober findet der Kreisparteitag unter dem Motto „Energieformen der Zukunft“ statt.  Die Umsetzung der von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Horst Seehofer eingeleiteten „Energiewende“ soll dabei mit ihren Auswirkungen vor Ort diskutiert werden. Dass damit erhebliche Eingriffe in das gewohnte Landschaftsbild verbunden sein werden, werde man wohl nicht vermeiden können auch wenn Stadtrat Michael Kleinfeller (Lohr) „Angst vor einer Verspargelung des Naturparks Spessart hat“. MdL Eberhard Sinner möchte die Potentiale des Landkreises Main-Spessart bei der „Energiewende“ herausarbeiten. Diese sieht er in einer verstärkten Nutzung von Biomasse, von Wasserkraft am Main, vom Holz des Spessarts sowie durch eine bessere Energieeffizienz durch Sanieren und Isolieren im Baubestand.

 

Staatsminister a.D. Eberhard Sinner, MdL,  informierte über die aktuelle Bundes- und Landespolitik. Auf das aktuelle Thema „Mittagsbetreuung“ eingehend vertrat Sinner die Auffassung, „dass der Verwaltungsaufwand dafür eigentlich zu groß sei“. Bei den Haushaltsberatungen könne die Verwaltung noch nicht den Bedarf abschätzen und hinterher ist der Ärger wegen relativ geringer Beträge sehr groß. Er will sich deshalb dafür einsetzen, dass „dieses Thema einfacher über den kommunalen Finanzausgleich geregelt wird“.  Nach seiner Einschätzung hätten sich die neuen „Mittelschulen“ am Markt stabilisiert und könnten entsprechende Angebote für die Schülerinnen und Schüler machen, die kleine Schulen nicht bieten könnten. Sinner erinnerte an Klagen von Eltern vor dem Verwaltungsgericht, die „das beste schulische Angebot für ihre Kinder einklagen wollten“. Mit dem dreistufigen, gegliederten Schulsystem habe Bayern ein Angebot, das den Kinder- und Elterninteressen am meisten entspräche.  Die von rot-grün verfolgte Einheitsschule sei dagegen in Hamburg „grandios am Volkswillen gescheitert“.

 

Der ehemalige Europaminister Eberhard Sinner bezweifelte, ob die „Nationalstaaten noch fähig sind, die Probleme einer globalisierten Welt zu lösen“. Am Beispiel des Schweizer Franken verdeutlichte Sinner, dass die von vielen geliebte DM in einen ähnlichen Aufwertungsdruck gekommen wäre   - zum Schaden unserer heimischen Wirtschaft und unserer Arbeitsplätze. Auch wenn viele Menschen die von der Politik aufgespannten „Rettungsschirme“ nicht nachvollziehen könnten, würden damit auch die Arbeitsplätze und  Sparguthaben der „kleinen Leute“  gesichert. 

MdL Eberhard Sinner machte auf eine Veranstaltung der Volkshochschule Lohr am 6. Oktober aufmerksam. Auf seine Vermittlung spricht Prof. Nagel dort zum Thema „Organspende“.  Bezirksgeschäftsführer Gerhard Schmitt kündigte an, dasssich am 1.Dezember der neu gewählte CSU-Bezirksvorsitzende, Innenstaatssekretär Gerhard Eck, der Parteibasis im Landkreis Main-Spessart stellen wird.