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CSU-Kreistagsfraktion wünscht Unterstützung der Wirtschaft für Schulbaumaßnahmen

Main-Spessart. Die von der Verwaltung vorgelegten Planungen für die Schulbaumaßnahmen in Marktheidenfeld erfordern nach Meinung der CSU-Kreistagsfraktion auch unkonventionelle Maßnahmen. So regte die Arnsteiner Bürgermeisterin Linda Plappert-Metz an im Hinblick des unterstützenden Wirkens der Marktheidenfelder Firma Warema beim Bau der FH Schweinfurt auch den Schulterschluss in Main-Spessart zu suchen, denn bei Kostensummen von über 35 Millionen Euro und einer Bauzeit bis ins Jahr 2027  sei“ die Grenze des möglichen überschritten“.  Dass der Landkreis in der Zwischenzeit nicht untätig ist und die Baumaßnahmen an den Schulen in Gemünden, Karlstadt und Lohr viel Zeit und Geld kosten, machte Fraktionsvorsitzender Walter Höfling deutlich, sodass der finanzielle Spielraum des Landkreises bis ins Jahr 2017 bereits weitgehend ausgeschöpft ist.  Trotzdem dürfe der wirtschaftlich starke Raum Marktheidenfeld „nicht abgehängt werden“, forderte Bischbrunns Bürgermeister Richard Krebs.  Einigkeit herrschte in der CSU-Kreistagsfraktion, dass die baulichen Voraussetzungen für einen Umzug der Alten- und Krankenpflegeschule in Marktheidenfeld einer schnellen Lösung zugeführt werden müssen. Um keine gewährten Zuschüsse zurückbezahlen zu müssen, sind  vorher die Raumfrage und evtl. Leerstände zu klären.  Auch die Raumsituation der beruflichen Oberschule in Marktheidenfeld muss angesichts der Konkurrenzsituation in Unterfranken einer befriedigenden Lösung zugeführt werden.  Da die heimische Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte benötigt und die Kreisfinanzen eine schnelle Lösung eher unwahrscheinlich machen, brachte Kreisrat Manfred Stamm (Marktheidenfeld) eine privatwirtschaftliche Finanzierung in die Diskussion ein. Für Bürgermeister Linda Plappert –Metz ist auch eine Art „Kooperation“ von Wirtschaftsunternehmen denkbar. Plappert-Metz: „Was bei der Hochschule für angewandte Wissenschaft – früher Fachhochschule möglich ist, sollte auch beim Landkreis geprüft werden“. Dies unterstützt auch Kreisrat Richard Krebs, denn bei einer Zeitschiene bis ins Jahr 2027 „tut vielen von uns kein Zahn mehr weh“ und die Schullandschaft habe sich durch die demografische Entwicklung gewaltig verändert.  Dies ist auch für Bürgermeister Thorsten Schwab der Grund, weiterhin auf einem flexiblen Raumkonzept zu bestehen, mit dem man auf künftige Schülerströme flexibel reagieren könne. Dabei sollte eine künftige Raumnutzung durch die unterschiedlichen Schularten leichter möglich sein.

Kreisrat Walter Heußlein, Vizepräsident der unterfränkischen Handwerkskammer, forderte verstärkte Anstrengungen der Kommunen um auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Handwerksbetriebe und kleinerer Geschäfte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Es dürfte nicht nur in Großbetrieben Ferienbetreuungsmaßnahmen angeboten werden. Auch bei kurzfristigen Erkrankungen müssten Lösungen gefunden werden, die eine Kinderbetreuung ermöglichen.

Fraktionsvorsitzender Walter Höfling ging noch einmal auf den Antrag seiner Fraktion ein, einen Teil der vermögenswirksamen Leistungen im Vorgriff auf den Haushalt auszuschreiben. Damit will die CSU-Fraktion günstigere Ausschreibungsergebnisse erzielen und Steuergelder sparen, die man an anderer Stelle sinnvoll verwenden kann.