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StM Dr. Marcel Huber besucht die Biogasanlage von Hubert Handel in Steinfeld

Main-Spessart. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber, besuchte am Donnerstagabend die Biogasanlage der Familie Handel. Vor seinem Besuch in der Sporthalle Hausen diskutierte der Minister auf dem „Michelfelder Hof“ (Steinfeld), der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, mit Vertretern der Politik und der "Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft" in der CSU im Bezirk Unterfranken. Huber, der vor seiner politischen Laufbahn als Veterinär arbeitete, zeigte sich begeistert von dem mittelständischen Unternehmen mit Rinderzucht.

Hubert Handel, der den elterlichen Betrieb 2002 von seinem Vater Franz übernommen hatte, führte die Delegation zu den Markanten Stellen seines Betriebs. Dieser hat inzwischen eine Haus- und Hoffläche von 2,15 Hektar. Die Biogasanlage wurde 2005 wegen steigender Düngemittelpreise errichtet. Handel erklärte, dass der Betrieb dadurch ein Stück weit unabhängiger von der Düngemittelindustrie sei. „Alle in der Pflanze eingelagerten Nährstoffe werden nach der Biogasgewinnung wieder aufs Fels ausgebracht“, erklärte Handel. Das eigene Blockheizkraftwerk produziert den Strom für 365 Haushalte. Die Abwärme der Motoren wird zum Beheizen der Wohnhäuser und der Tränkewassererwärmung der Offenställe genutzt. In Form der Biomasse ist die Sonnenenergie im Silo eingelagert, kann somit 24 Stunden abgerufen werden. Im Fermenter wird nicht nur Silomais eingesetzt, sondern auch Grassilage, Ganzpflanzensilage, Sudangras, minderwertiges Getreide sowie etwa 40 Prozent Mist und Gülle.
Die Gäste nutzten die Möglichkeit zu Fragen an den Staatsminister. In lockerer Atmosphäre gab Huber Einblicke in seine Arbeit. Vor allem die Energiewende beschäftigte Menschen. Hier nannte der Minister „Sparen“ als oberste Devise. Huber gab sich zuversichtlich und nannte die aktuellen Umstrukturierungen eine große Chance.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Juli 2012 um 12:50 Uhr