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Honig mit Köpfchen und Herz – produziert von Menschen mit Behinderungen

Gemünden-Seifriedsburg. Hinter Honig mit Köpfchen und Herz stehen engagierte Beschäftigte der Mainfränkischen Werkstätten. Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten im Imkereizentrum Schwarzenau und produzieren Bienenhonig, Kerzen oder Artikel für den Imkereibedarf, berichtete Andreas Hartmann.In den Werkstätten in Gemünden werden Bienenkästen und Rahmen produziert. Der Verkaufserlös fließt zurück in das Projekt und finanziert tarifliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen. Gerd Heßdörfer, Karsbach, Vorsitzender des Imkervereins Gemünden und Umgebung hatte den Werkstattleiter der Mainfränkischen Werkstätten Gemünden zur Imkerversammlung nach Seifriedsburg eingeladen. Bezirksrat Johannes Sitter, Gräfendorf, vermittelte den Kontakt.

 

Die Mainfränkischen Werkstätten in Gemünden produzieren Bienenkästen, Rahmen und andere Imkereiartikel, erfuhr Bezirksrat Johannes Sitter bei einem Besuch der Mainfränkischen Werkstätten Gemünden. „Doch die hervorragenden Produkte müssen auch zum Kunden“, sagte er auf der Imkerversammlung und organisierte das Treffen von Werkstattleiter Andreas Hartmann und den Imkern. Unterstützung erfuhr Johannes Sitter von Gerd Meyer aus Gräfendorf. Als zweiter Vorsitzender im Imkerverein kauft er schon lange seine Imkereiartikel in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Das arbeiten in den Werkstätten ermöglicht Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Es ist gelebte Inklusion, sagte Andreas Hartmann. Für Sitter wird durch solche Tätigkeiten Menschenwürde möglich gemacht. Für die Imker ist das Projekt eine weitere Chance zur Vermarktung, meinte Gerd Heßdörfer. Letztlich tut das Projekt der Umwelt und der fränkischen Kulturlandschaft gut. Main-Spessart ist ein guter Bienenstandort. Die Honigqualität unserer Imker kann sich sehen lassen, sagte Gerd Heßdörfer. Deshalb muss das Projekt Honig mit Köpfchen und Herz weiter bekannt gemacht werden, meinte  Andreas Hartmann. Schon heute können in den Shops der Werkstätten Blüten-, Akazien-, Linden- oder Waldhonig aus heimischer Produktion erworben werden. Für die Imker bietet das Imkereizentrum Schwarzenau Schulungen, Lohnschleudern, Abfüllung, Lagerung und Vermarktung an. Auch Bezirksrat Johannes Sitter wird prüfen, ob der Bezirk Unterfranken die ökologischen Produkte der Mainfränkischen Werkstätten  für die eigenen Einrichtungen kauft. Für ihn ist wichtig, das nicht nur geredet, sondern auch gehandelt wird. Die Produkte sind hochwertig, davon hat sich Sitter überzeugt. Die Werkstätten sind Mitglied im Bio-Verband „Naturland“ und arbeiten nach ökologischen Grundsätzen. Auf gesunde und rückstandsfreie Lebensmittel legen wir größten Wert, sagte Andreas Hartmann und unsere Bienenkästen und Rahmen werden nach Qualitätsrichtlinien gefertigt.

 

Kaufen kann man die Artikel im  Shop der Mainfränkische Werkstätten Gemünden GmbH,  Gartenstrasse 53 97737 Gemünden  oder im online-shop:  www.mfw.shop.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Imkereiprodukte präsentierte  Werkstattleiter Andreas Hartmann von den Mainfränkischen Werkstätten, Gemünden  bei der Tagung des Imkervereins Gemünden und Umgebung.  Unser Bild zeigt von links nach rechts:2. Vorsitzender Gert Meyer und Bezirksrat Johannes Sitter, beide Gräfendorf, Wertstattleiter Andreas Hartmann, Wernfeld und der 1. Vorsitzendes des Imkereivereins Gemünden und Umgebung Gerd Heßdörfer, Karsbach.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. August 2012 um 12:33 Uhr