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CSU-Main-Spessart will sich „nach Fasching 2016“ programmatisch für die anstehenden Aufgaben rüsten

„Begeistert“ vom sehr guten Besuch der konstituierenden Sitzung des neuen CSU-Kreisvorstandes zeigte sich der wiedergewählte Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab.  „Viel weiblicher und jünger“ ist der CSU-Kreisvorstand nach der Neuwahl am 11. Mai in Urspringen. Deshalb sieht sich die CSU-Main-Spessart „gut gerüstet“ für die kommende Wahlperiode. Trotz Ferienzeit waren alle neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder anwesend. Nur sein Stellvertreter Michael Kleinfeller fehlte. Er ist zurzeit zum Polizeieinsatz für den „G 7-Gipfel“ in Elmau abkommandiert.

Um den neuen Kreisvorstand wieder arbeitsfähig zu machen, standen verschiedene Regularien auf der Tagesordnung. So wurde Michael Huth (Kreuzwertheim-Röttbach) auf Vorschlag des Kreisvorsitzenden zum neuen ehrenamtlichen Kreisgeschäftsführer bestellt. Kooptiert wurden der ehemalige Staatsminister und Landtagsabgeordnete Eberhard Sinner, Bezirksrat Johannes Sitter, die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und –kreisvorsitzenden Martin Desch (Junge Union), Linda Plappert-Metz (Frauen-Union), Rudi Röder (Mittelstands-Union) und Roland Metz (Senioren-Union), sowie Roswitha Peters (Umwelt),    Markus Niedermüller (Landwirtschaft). Komplettiert werden soll der Kreisvorstand noch durch verschiedene Kreisräte und den Karlstadter Fraktionssprecher Michael Hombach.

An die Parteigründung vor 70 Jahren will die CSU nicht nur in München, sondern auch im Landkreis-Main-Spessart erinnern. Bekanntlich wurde bereits am 25. September 1945 – noch vor der eigentlichen Parteigründung – in Marktheidenfeld ein Orts- und Kreisverband der CSU und der Führung des früheren Sparkassendirektors und späteren Bezirksrates August Bender gegründet. Damit habe die CSU-Main-Spessart laut Ehrenkreisvorsitzende Roland Metz ein „Alleinstellungsmerkmal" gegenüber anderen Kreisverbänden. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges fanden im Herbst 1945 dann in ganz Bayern Neugründungen statt. Dabei habe sich Adalbert Stegerwald (Greußenheim) für Franken und Josef Müller (genannt „Ochsen-Sepp“) für Süddeutschland große Verdienste erworben. Unter dem Vorsitz des Kreisvorsitzenden Thorsten Schwab wurde eine Kommission mit Manfred Goldkuhle, Roland Metz, Johannes Sitter, Rudi Röder und Albert Vogel eingesetzt. Sie soll die Jubiläumsfeierlichkeiten vorbereiten und organisieren. Für diese Feierlichkeiten, bei denen auch den langjährigen Parteimitgliedern gedankt werden soll, soll der obligatorische Neujahrs- oder Frühlingsempfang 2016 entfallen.

Mit einer Klausurtagung von CSU-Kreisvorstand und –Kreistagsfraktion will sich die CSU-Main-Spessart „nach Fasching 2016“ programmatisch für die anstehenden Aufgaben rüsten. Kreisrat und Kreisschatzmeister Elmar Kütt erinnerte dabei an das Strauß-Zitat: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“. Nach dem Wahl-Marathon der vergangenen Jahre müsse sich die Main-Spessart-CSU für die Zukunft rüsten. Dabei gelte es auch die Arbeit in den Ortsverbänden (wo notwendig) und den Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen kritisch zu hinterfragen und zu aktivieren. Bezirksrat Johannes Sitter regte die Bildung eines Arbeitskreises „Familie, Soziales und Immigration“. Elisabeth Stahl (Hafenlohr) und Heike Wenisch (Partenstein) erklärten sich spontan bereit, dabei federführend aktiv zu werden.


Zusammen mit den neu gewählten Delegierten bereitete der Kreisvorstand den CSU-Bezirksparteitag am 11. Juni in Bad Brückenau mit Personalvorschlägen, aber auch programmatisch vor. So unterstützt die Main-Spessart-CSU den Vorschlag der bayerischen Energieministerin Ilse Aigner für eine  – wenn unbedingt notwendigen 2. Stromtrasse – eine Trassenführung durch Hessen und Baden-Württemberg nach Gundremmingen.


Nach den Regularien der konstituierenden Sitzung beschäftigte sich der Kreisvorstand mit der aktuellen Politik. Einmütig begrüßten die Kreisvorstandsmitglieder das „richtige und zukunftsorientierte“ Konzept der CSU-Kreistagsfraktion in Frage „Sanierung oder Verlagerung des Friedrich-List-Gymnasiums“ in Gemünden. Sie bedauerten die Fehlentscheidung von Landrat Thomas Schiebel und der Kreistagsmehrheit. Mit dem beschlossenen Geld hätten auf andere Art weitaus bessere Bildungsangebote für den „Raum Gemünden“ realisiert werden können. Bei den im Herbst anstehenden Entscheidungen für die Neuordnung der Krankenhauslandschaft erwarteten sich die Kreisvorstandsmitglieder „etwas mehr Mut und Weitblick“ bei den Kreisräten.