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CSU und CDU besuchen digitale "Gießerei 4.0" der Firma Kurtz in Hasloch

Main-Spessart/Hasloch. Mitgesellschafter,  Dipl. Ing. Walter Kurtz, begrüßte die Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes Main-Spessart und des CDU-Stadtverbandes Wertheim  im „Hammermuseum“. Stolz blickte er auf die langjährige Firmengeschichte mit dem historischen Eisenhammer, der immer noch in Privatregie betrieben wird, zurück. Die Führung endete im „Herrenhaus“. Dabei wurden auch Wünsche und Anliegen des weltweit agierenden Unternehmens diskutiert. Walter Kurtz zeigte sich dabei von der Notwendigkeit des transatlantischen Handelsabkommens TTIP überzeugt. Großen Aufschwung habe sein Unternehmen genommen,  als Anfang der 1960er Jahre die Autobahn durch den Spessart gebaut wurde. Seine Firma ist überwiegend auf gute Straßenverbindungen angewiesen, um seine Produkte an die Kunden zu bringen Auch heute sieht er die Notwendigkeit guter Verkehrsverbindungen. Nach dem laufenden 6-spurigen Ausbau der Autobahn A 3 müsse auch ein besserer Anschluss an die A 7 über die B 26n und das Werntal erfolgen, war seine Forderung an die Politiker.  MdB Alexander Hoffmann und MdL Thorsten Schwab versprachen, sich bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes im Herbst dafür einzusetzen. Sie wiesen aber auch auf die Widerstände aus dem Würzburger Raum gegen das Projekt „B26n“ hin.

Nur ein Jahr und einen Monat nach dem Spatenstich feierte die Firma Kurtz Ersa im Frühjahr 2015 die Einweihung der neuen Eisengießerei SMART FOUNDRY 4.0. Rund zwölf Millionen Euro investierte die Firma in Hasloch um die weltweit wohl modernste Handformgießerei zu errichten. Gesellschafter und Beiratsmitglied Walter Kurtz nutzte die Gelegenheit, um dem CSU-Kreisvorstand Main-Spessart mit dem Kreisvorsitzenden Thorsten Schwab und dem Bundestagsabgeordneten Alexander Hoffmann, sowie Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes Wertheim mit dem Vorsitzenden Michael Bannwarth stolz das Projekt vorzustellen. Die digitale Gießerei 4.0 wurde im Gegensatz zu vielen öffentlichen Vorhaben schnell und im vorgegebenen Kostenrahmen realisiert.  Walter Kurtz bezeichnete  die Investition als  eine wichtige strategische Entscheidung, um langfristig den Fortbestand der Eisengießerei und der über 100 Arbeitsplätze in Hasloch zu sichern. Die neue Gießerei sei ein weiterer Meilenstein in der über 235jährigen Firmengeschichte, zu der seit 1852 der Eisenguss als Kernkompetenz zählt. Heute umfasse das breitgefächerte Produktspektrum unter anderem Planetenträger, Maschinenbetten und Pumpengehäuse für namhafte Kunden aus Branchen wie Maschinenbau, Antriebstechnik, Energietechnik, Fahrzeugbau, Vakuumtechnik und Windkraft.  Durch kreative Lösungen, die den Trend zur digitalen „Industrie 4.0“ sichtbar werden lässt, wurde eine Verdoppelung der Produktivität bei gesteigerter Effizienz erreicht.

Foto Richard Krebs zeigt ganz links CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Michael Bannwarth, CSU-Bundestagsabgeordneten Alexander Hoffmann (3. Von links), CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab, MdL (mit Krawatte), Dipl. Ing. Walter Kurtz (mit Helm) und weitere Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes Main-Spessart und der CDU Wertheim