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Ortsvorsitzendenkonferenz 2016

Erste personelle Weichen für die Bundestagswahl 2017 stellte die CSU Main-Spessart auf ihrer Ortsvorsitzenden- und Mandatsträgerkonferenz zu Jahresbeginn in Hafenlohr. Mit einem einstimmigen Votum sprachen sich die Anwesenden dafür aus, dass Amtsinhaber Alexander Hoffmann auch im kommenden Jahr wieder für den Bundestag kandidieren soll.

Neben dieser Personal-Vorentscheidung, die noch mit den Christsozialen aus dem Landkreis Miltenberg abgestimmt werden muss, waren die Flüchtlingsproblematik, die Krankenhaussituation und die infrastrukturelle Weiterentwicklung Themen unter der Leitung des Kreisvorsitzenden, Landtagsabgeordneten Thorsten Schwab.

Die Unterbringung und Versorgung der Migranten fordert und überfordert immer mehr Kommunen und Ehrenamtliche auch im Landkreis Main-Spessart. Deshalb erwarten die CSU-Bürgermeister Hilfe und Unterstützung bei der Lösung der Probleme „vor Ort“, denn sie sehen die Hauptprobleme noch auf sich zukommen. Nicht zuletzt die Ereignisse in der Silvesternacht von Köln und anderen Städten haben zu einer weiteren Verunsicherung der Bevölkerung geführt.

Sehr zufrieden zeigten sich CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Schwab und Kreistagsfraktionsvorsitzender Walter Höfling mit der breiten Zustimmung des Kreistages für die künftige „Einhäusigkeit“ in der Krankenhausfrage. Nur so sei die beste medizinische Versorgung der Main-Spessart-Bevölkerung auch in Zukunft gesichert. Die CSU-Kreistagsfraktion habe zusammen mit der SPD-Kreistagsfraktion frühzeitig die Weichen für diese zukunftsweisende Entscheidung gestellt und die Meinungsführerschaft nicht nur in dieser wichtigen politischen Frage für den Landkreis übernommen. Schwab und Höfling kündigten an, dass man Ende Februar 2016 bei der Klausurtagung der Kreis-CSU in Bad Staffelstein auch das derzeit in Lichtenfels in Bau befindliche „Green Hospital“ besuchen. Von CSU- Landrat Christian Meißner will man dessen Erfahrungen hören und in die weitere Diskussion einbringen. Der Kreistag Main-Spessart soll seine Standortentscheidung im ersten Quartal 2016 fällen.

Aber nicht nur die medizinische Versorgung im Krankenhausbereich beschäftigte die Main-Spessart-CSU, sondern auch die teilweise schwierige Hausartsituation. Peter Paul berichtete von seinen jahrelangen – bisher erfolglosen- Bemühungen zur Sicherung des Praxisstandortes in Mittelsinn. Weder die Kassenärztliche Vereinigung (KVB), noch Briefe an die Minister Söder und Huml oder Werbekampagnen in osteuropäischen Nachbarländern hätten bisher den gewünschten Erfolg gezeigt, klagte der Mittelsinner Bürgermeister leicht resignierend.

Auch wenn der Landkreis Main-Spessart mit einer nur etwa zweiprozentigen Arbeitslosenquote glänzend dastehe, dürfte man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, verdeutlichte der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab. Nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für den künftigen – wahrscheinlichen – zentralen Krankenhausstandort Lohr sei eine gute Verkehrsanbindung äußerst wichtig. Die Forderung nach einem schnellen Ausbau der „B26n“ wurde deshalb vom Arnsteiner zweiten Bürgermeister Franz-Josef Sauer und anderen Werngrund-Gemeindevertretern mit Nachdruck erhoben. In diesem Zusammenhang erinnerte Thorsten Schwab an die derzeit im Bau befindlichen Projekte wie die Ortsumgehung Rieneck und die der Planung befindlichen Ortsumgehungen in Hafenlohr, Neustadt, Schaippach und Wiesenfeld.

Wegen der gesetzlichen Fristen müssen die Ortsverbände für die Nominierung des Bundestagskandidaten extra Delegierten wählen, informierte Bundeswahlkreisgeschäftsführer Herbert Hemmelmann. Dies könne bei den Ortshauptversammlungen mit erledigt werden, wenn diese nach dem 24. März 2016 abgehalten werden. Einhellig begrüßt wurde der Vorschlag aus der Versammlung, dass der 40jährige Verwaltungsjurist Alexander Hoffmann auch 2017 wieder der gemeinsame Kandidat der CSU für die Landkreise Main-Spessart und Miltenberg werden soll.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Januar 2016 um 11:44 Uhr