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Schwab und Hoßmann als Direktkandidaten für Land- und Bezirkstag nominiert

Urspringen. Im Rahmen der Aufstellungsversammlung der Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl wurden der Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab und Bezirksbäuerin Maria Hoßmann mit deutlicher Mehrheit als Direktkandidaten nominiert. Sowohl Schwab als auch Hoßmann hatten keinen Gegenkandidaten.

Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab wurde nach seinem Rechenschaftsbericht vom scheidenden Bezirksrat Johannes Sitter zur erneuten Nominierung vorgeschlagen, er erhielt 97,7 Prozent der 138 Delegiertenstimmen. „Ich möchte meine Arbeit im Landtag zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in Main-Spessart fortsetzen und bedanke mich sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen der Delegierten“, so Thorsten Schwab nach seiner Wahl.

Als amtierender Bezirksrat schlug Johannes Sitter die unterfränkische Bezirksbäuerin Maria Hoßmann aus Eußenheim als Kandidatin für den Bezirkstag vor. Er lobte ihre engagierte Arbeit im Bayerischen Bauernverband, allen voran im sozialen Bereich. Maria Hoßmann stellte sich den Delegierten vor und bat um das nötige Vertrauen. Mit 97,8 Prozent der Stimmen erhielt Hoßmann ein starkes Ergebnis. „Ich freue mich über den großen Rückhalt der Delegierten und möchte mit einem engagierten Wahlkampf die Nachfolge von Johannes Sitter im unterfränkischen Bezirkstag antreten“, so Maria Hoßmann.

Finanzstaatssekretär Albert Füracker schlug in seiner halbstündigen Rede den Bogen von aktuellen politischen Themen, wie den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg und dem angespannten Verhältnis zur Türkei, zum laufenden Bundestagswahlkampf. „Wir dürfen uns von den aktuell guten Umfragewerten nicht blenden lassen und müssen weiter mit Argumenten für unser Programm werben. Entscheidend ist es die guten Momentaufnahmen zu guten Wahlergebnissen zu machen“, betonte Füracker.

Alexander Hoffmann rief nochmals zur Geschlossenheit im Bundestagswahlkampf auf und betonte alle Regionen im Wahlkampf besuchen zu wollen. „Ich gehe auch in Ortsteile mit 150 Einwohnern, da ich allen Bürgerinnen und Bürgern im Wahlkreis die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch geben möchte. Der direkte persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen“, machte Hoffmann deutlich.

Thorsten Schwab ging in seinem Rechenschaftsbericht auf seine erste Legislaturperiode im Bayerischen Landtag ein. „Neben der parlamentarischen Arbeit möchte ich vor allem Kämpfer für unseren Landkreis sein. Ich Laufe der 4 Jahre konnte ich zahlreiche Förderungen und Verbesserungen für unsere Kommunen erreichen und meinen Bürgermeisterkollegen wichtige Informationen direkt an die Hand geben. Dies möchte ich auch in Zukunft fortsetzen“, erklärt Schwab.

Albert Füracker lobte die kommunalpolitische Verwurzelung Schwabs als wichtigen Einfluss innerhalb der CSU-Fraktion im Landtag. „Die Kommunalpolitik ist und bleibt die Basis des politischen Handelns. Nur wenn es den Kommunen gut geht, bleibt der ländliche Raum lebenswert. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Kommune alles bekommt. Gerechtigkeit heißt für mich in diesem Zusammenhang, dass jede Kommune bekommt was sie braucht“, machte Albert Füracker deutlich.

Im Anschluss an die Wahl der Kandidaten wurden die Delegierten zur Wahlkreisversammlung gewählt. Delegierte sind: Thorsten Schwab, MdL (Hafenlohr), Alexander Hoffmann, MdB (Retzbach), Sabine Sitter (Gräfendorf), Herbert Hemmelmann (Himmelstadt), Johannes Sitter (Gräfendorf), Rudi Hock (Hausen), Isolde Franz (Kreuzwertheim), Eberhard Sinner (Lohr), Michael Kleinfeller (Wombach), Richard Krebs (Bischbrunn). Ersatzdelegierte sind: Elmar Kütt (Bühler), Rudi Röder (Zellingen), Florian Wiesner (Urpringen), Elisabeth Stahl (Hafenlohr), Richard Oswald (Marktheidenfeld), Walter Höfling (Rieneck), Franz-Josef Sauer (Binsfeld), Dirk Rieb (Lohr), Isabel Frohnapfel (Karlstadt), Erika Zink (Birkenfeld).

Bildunterschrift: Von links Michael Kleinfeller, Thorsten Schwab, MdL, Johannes Sitter, Maria Hoßmann, Alexander Hoffmann, MdB