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Wahlnachlese zur Bundestagswahl

 

Die Wahlnachlese zur Bundestagswahl, eine ausführliche Wahlanalyse und Informationen aus der Landesgruppe und Landtagsfraktion beschäftigten den CSU-Kreisvorstand auf seiner Sitzung in Marktheidenfeld. Kreisvorsitzender Thorsten Schwab, MdL, gratulierte seinem Stellvertreter Alexander Hoffmann zu einer überzeugenden Wiederwahl „unter schwierigen Bedingungen“ in den Bundestag. Außerdem stellte er Daniela Baunach-Soth (Erlenbach) als neue ehrenamtliche Kreisgeschäftsführerin vor.

 

Kreisvorsitzender Thorsten Schwab informierte aus der Sitzung von Landtagsfraktion und Bezirksvorstand der CSU. Sehr kontrovers seien dort die Auswirkungen der Bundestagswahl mit einem historisch schlechten Ergebnis für die CSU diskutiert worden. Stimmen habe die CSU sowohl an die FDP, als auch an die AfD verloren. Auch seien viele bisherige Nichtwähler „nicht zu Gunsten der CSU“ mobilisiert worden. Jetzt gelte es in den Parteigliederungen die Ursachen für diese Protestwahl intensiv zu diskutieren und sich ergebene Konsequenzen auf dem Parteitag am 17./18. November in Nürnberg zu ziehen. Ziel müsse es sein, die Protestwähler wieder zu gewinnen und die absolute Mehrheit bei der Landtagswahl 2018 zu verteidigen.

Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann berichtete von einem 3-monatigen, sehr intensiven Wahlkampf. In über 100 Veranstaltungen habe er sehr viele positive Begegnungen mit der Bevölkerung seines Wahlkreises Main-Spessart/Miltenberg gehabt und dabei neue „Formate der Kontaktaufnahme“ getestet. Dabei habe es auch viele kritische Stimmen zur aktuellen Bundespolitik gegeben. Trotz hervorragender wirtschaftlicher Lage seien viele Bedenken, vor allem zur Flüchtlingssituation, geäußert worden. Obwohl keine Begrenzung offiziell eingeführt wurde, seien in der Praxis viele Maßnahmen, wie das Türkei-Abkommen, ergriffen worden, die de facto dieses angestrebte Ziel erreichten. Hoffmann bedauerte die aus parteitaktischen Gründen erfolgte vorschnelle Absage an eine Fortsetzung der Großen Koalition (GroKo). Für die sich abzeichnende „Jamaika-Koalition“ aus Union, FDP und Grünen prophezeite der Bundestagsabgeordnete „schwierige Gespräche“ bei denen alle Parteien „Federn lassen müssten“.

Auch die Kreisvorstandsmitglieder informierten aus ihren Ortsverbänden und diskutierten sehr lebhaft die aus dem Wahlergebnis entstandenen Konsequenzen. Vor allem der konservative Flügel der CSU ist über den „Wackelkurs“  nicht erfreut.

 

 

Um ein umfassendes Stimmungsbild „vor Ort“ zu erhalten, kündigte Kreisvorsitzender Thorsten Schwab vier Bereichsversammlungen im November an. Die Delegierten aus Main-Spessart erwarten einen spannenden Landesparteitag in Nürnberg, der am 17./18. November stattfindet.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. Oktober 2017 um 13:16 Uhr