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Familienpolitik wird ab April Thema der CSU

Main-Spessart/Beckstein. Bereits zur Einstimmung auf die Diskussion mit Ex-Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und Minister Prof. Reinhart hatten die CSU-Politiker aus dem Main-Spessart-Kreis auf ihrer Klausurtagung in Beckstein eine Grundsatzdiskussion zur „Familien- und Wirtschaftspolitik in Bezug auf Main-Spessart“ geführt, hierzu hatte Kreisvorsitzender Thorsten Schwab ein Themenpapier entworfen.

Die CSU fordert eine geänderte Breitbandförderung sowie der bessere Ausbau der Verkehrswege „zu Wasser und zu Land“. Zur besseren Förderung der heimischen Wirtschaft wird dabei eine Verlängerung der großzügigen Vergabefristen über den 31.10.2010 hinaus angestrebt.

Neue Vermarktungswege für die „Genussregion“ Main-Spessart forderte Bezirksrat Johannes Sitter (Gräfendorf) unter Einbeziehung der kulturellen Angebote der Region. Die durch den Bezirk Unterfranken an heimische Hotels und Gasthöfe verliehene Auszeichnung „Goldener Fisch“ soll dabei herausgestellt werden. Bürgermeister Ernst Prüße begrüßte es, dass der Landkreis den Tagestourismus mit einem „Werkshop für Busse“ ankurbeln will. Er sieht darin positive Ansätze für Lohr. Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Alexander Hoffmann verwies auf den Spessart als Naherholungsgebiet für die Rhein-Main-Region, woher „schon viele Frankfurter zum Golfen“ kommen.

Noch keine klare Positionierung hat die Kreis-CSU in ihrer Haltung zu den Europäischen Metropolregionen. Während  Kreisrat Rudi Hock den Klärungsprozess abwarten und wissen will „wohin sich die IHK orientiert“, sind sich CSU-Landtagsabgeordneter Eberhard Sinner und Ex-Bürgermeister Roland Metz (Arnstein) einig, „dass sich der Wirtschaftsraum Frankfurt dynamischer entwickelt und bis in den Spessart hinein wirkt“. Um einen Klärungsprozess einzuleiten will Fraktionsvorsitzender Walter Höfling von der Kreisverwaltung ein Expose erarbeiten und im Kreistag diskutieren lassen.

Die Auswirkungen der „demografischen Entwicklung“ gehen auch am Landkreis Main-Spessart nicht spurlos vorüber. Kreisrat Elmar Kütt (Eußenheim) und Stadtrat Michael Kleinfeller (Lohr) wollen „über die Innenentwicklung die Dorf- und Ortskerne  so erneuern, damit junge Leute gerne dableiben“. Ein wichtiges Instrument dafür ist ein funktionierendes Flächenmanagement in den jeweiligen Landkreisgemeinden. Neben modernen Wohnformen gehöre dazu „vor allem die Altstädte lebenswert zu gestalten“, so Lohrs Bürgermeister Ernst Prüße. Insbesondere „weiche Standortfaktoren“ wie beispielsweise Kino, Hallenbad oder Kleinkunstbühnen müssen an die Ortsmittelpunkte herangebracht werden damit alle profitieren, ist Prüße überzeugt.

Das geänderte Familienleben mit vielen „Patchwork-Familien“ macht nach Auffassung der Kreis-CSU bessere Betreuungsangebote notwendig. Nur so lässt sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf verwirklichen. Bürgermeister Horst Fuhrmann und Bezirksrat Johannes Sitter sehen darin eine Aufgabe für den „Agenda 21-Prozess“, denn die Betreuungsangebote nehmen zu „von der Wiege bis zur Bahre“. Dies schaffe gleichzeitig neue Arbeits-plätze im Dienstleistungsbereich. Alexander Hoffmann wünscht einen Ausbau der Angebote für Jugendliche „nicht nur zur Freizeitgestaltung“. Er sieht dabei eine Schnittstelle „von der Schule zum Arbeitsmarkt“ und regte dazu die Übernahme von „Patenschaften“ an.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. März 2010 um 11:54 Uhr