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Ferienjobs für Jugendliche bleiben anrechnungsfrei

Berlin (15. Juli 2010) – Eine gute Nachricht hat Bundestagsabgeordneter Wolfang Zöller zu Beginn der Ferienzeit für alle jungen Leute: Künftig werden Bezüge aus Arbeitslosen- oder Sozialgeld nicht mehr gekürzt, wenn Kinder aus einer Familie mit Arbeitslosen- oder Sozialgeldbezug in den Ferien selbst Geld verdienen wollen. Voraussetzung dafür ist, dass der Ferienjob nicht länger als vier Wochen im Jahr ausgeübt wird und der Verdienst unterhalb 1.200 Euro im Jahr liegt. Desweitern dürfen die Schüler nicht älter 25 Jahre sein. MdB Zöller hatte sich mit Nachdruck für diese Neuregelung eingesetzt. „Jugendliche werden dadurch motiviert, ihr Taschengeld selbst zu verdienen und sich damit bestimmte Wünsche wie zum Beispiel ihren Führerschein oder MP3-Player erfüllen zu können,“ verdeutlicht Wolfgang Zöller. „Die eigene Arbeitsleistung zahlt sich aus!“ Dies stärke das Selbstbewusstsein der Jugendlichen in die eigene Leistungsfähigkeit. Zudem würden die Jugendlichen an die Arbeitswelt herangeführt und sammelten erste Praxiserfahrungen.

„Damit die betroffenen Familien bereits in diesen Sommerferien davon profitieren, war es wichtig, diese Regelung vorab zu beschließen,“ erklärt MdB Zöller. „Die christlich-liberale Regierung hat zügig gehandelt.“ Pünktlich zu Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern hatte das Bundesarbeitsministerium die Verordnung in Kraft gesetzt. Die generelle Neuregelung der Hinzuverdienstgrenzen soll im Herbst erfolgen. Bislang wurde das von Schülern verdiente Geld ab einem Betrag von 100 Euro als Einkommen auf die Arbeits- und Sozialgeldbezüge der Familie angerechnet. Dies führte einerseits zu weniger Leistungsbezügen in den Familien. Andererseits wurde die grundsätzliche Bereitschaft vieler Jugendlichen, durch Ferienjobs selbst etwas Geld zu verdienen, gebremst.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. Juli 2010 um 13:08 Uhr