PressemitteilungenCSU Main-Spessart, 19.09.2007


Bittermann: "Schulische und berufliche Bildung hat hohen Stellenwert im Landkreis"

Main-Spessart. Für die CSU im Landkreis und ihren Landratskandidaten Klaus Bittermann hat der Bereich der schulischen und beruflichen Bildung im Landkreis einen hohen Stellenwert. Der Arbeitskreis „Lernen in Main-Spessart“ unter Vorsitz des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Manfred Goldkuhle (Karlstadt) und des Kreisgeschäftsführers Wolfgang Thoma (Erlenbach-Tiefenthal) sieht in der Sicherung der Unterrichtsversorgung ein zentrales Ziel der bayerischen Bildungspolitik Mit 39 öffentlichen Volksschulen im Landkreis werde das Ziel einer möglichst wohnortnahen Beschulung erreicht, auch wenn die Auswirkungen der demografischen Entwicklung örtlich zu Problemen führen.

Der Schülerrückgang nehme zuweilen dramatische Auswirkungen an, so der stellvertretende CSU- Kreisvorsitzende Thorsten Schwab (Hafenlohr), Leiter des CSU-Arbeitskreises "Schule, Bildung und Sport". Waren im Schuljahr 2005/06 noch 9016 Schülerinnen und Schüler gemeldet, sind es im laufenden Schuljahr 2007/08 nur noch 8075 Kinder oder 941 Kinder weniger. Dass diese Entwicklung nicht ohne Auswirkungen auf die Schullandschaft bleiben könne, sei unvermeidlich, aber manchmal schmerzlich. Um wohnortnahe Schulen zu erhalten, seien deshalb in einigen wenigen Fällen auch jahrgangskombinierte Klassen notwendig. Mit einer durchschnittlichen Schülerzahl von 22,28 Kindern pro Klasse habe man „fast paradiesische Zustände“. Um Schulen zu erhalten, sei es in wenigen Ausnahmefällen aber erforderlich, stärkere Klassen zu bilden, bat Schwab um Verständnis.

Klaus Bittermann begrüßt es, dass ab dem Schuljahr 2007/2008 die staatlichen Schulen durch eine Reihe von Maßnahmen dem Problem des kurzfristig auftretenden Unterrichtsausfalls in verstärkter Weise begegnen können.

 

  • So wird im Bereich der Volksschulen ein noch stärker am voraussichtlichen Bedarf orientiertes Konzept der mobilen Reserve umgesetzt. Das neue Konzept ermöglicht, dass den staatlichen Grund-, Haupt- und  Förderschulen in Zeiten der voraussichtlichen Spitzenbelastung zusätzlich Lehrerkapazitäten zur Abdeckung von Vertretungsfällen zur Verfügung stehen.
     
  • Im Bereich der staatlichen Gymnasien, Realschulen und beruflichen Schulen hat die Staatsregierung für das Schuljahr 2007/2008 zusätzliche Mittel zum Auf- bzw. Ausbau eines Pools von Vertretungskräften bereit gestellt.
     
  • Die Eigenverantwortung der Schulen, die die konkrete Situation vor Ort am besten kennen, wurde gestärkt. Verwaltungsabläufe wurden vereinheitlicht und vereinfacht, damit die Schulen im konkreten Vertretungsfall schnell handeln können.

Wie Landratskandidat Klaus Bittermann informiert, eröffnet das Kultusministerium den staatlichen Realschulen, Gymnasien und ausgewählten beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Unterfranken im Rahmen eines Pilotprojekts eine neue Möglichkeit insbesondere kurzfristige Vertretungsbedarfe abzudecken.

Ab dem 1. Oktober 2007 können Schulleiter von an dem Pilotprojekt teilnehmenden Schulen auch Leistungen von Personaldienstleistungsunternehmen zur Abdeckung von Vertretungsfällen in Anspruch nehmen. Hierdurch soll insbesondere die Reaktionsmöglichkeit der Schulen auf krankheitsbedingten Unterrichtsausfall noch verbessert werden. Das Pilotprojekt ist auf ein Jahr befristet. Die am Pilotprojekt teilnehmenden Schulen erhalten hierfür ein zusätzliches Budget von durchschnittlich 5.250,- € je Schule zur Verfügung gestellt. 

Klaus Bittermann begrüßt es in einer Stellungnahme, dass im ganzen Landkreis verstärkt die Mittagsbetreuung ausgebaut wird. So werde nach Lohr auch in Marktheidenfeld erstmals eine „gebundene Ganztagesschule“ eingeführt. In sieben (Vorjahr vier) Schulen werde die „offene Ganztagesbetreuung“ eingeführt, freute sich Bittermann und verwies auf zahlreiche Maßnahmen in verschiedenen Ortschaften, die in Zusammenarbeit mit Kindergärten auch Grundschulkinder eine Betreuung anbieten. So könnten viele Familien Kinder und Beruf in Einklang bringen. 

Renè Szathmary (Karlstadt) begrüßte die beabsichtigte Streichung des Büchergeldes auf Grund der besseren Finanzsituation von Staat und Kommunen. "Hiermit wird ein Zeichen von Familienfreundlichkeit gegeben", so das junge CSU-Kreisvorstandsmitglied.

            

zurück | Startseite | Drucken |© www.csu-msp.de